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Frage:
Im Rahmen eines Projektes mit einem Kunden suchen wir eine atmungsaktive Folie. Durch die Folien sollte auch Stickstoff diffundieren können. Können Sie uns bitte mitteilen, wie dick Ihre Folien sind?
Antwort:
Hochdruckpolyethylen (LDPE - Low Density PolyEthylene) ist wie alle Kunststoffe für Gase und Dämpfe durchlässig. Diese Durchlässigkeit spielt vor allem bei Verpackungsmaterialien eine große Rolle. Bei Folien wird im allgemeinen nicht der Permeationskoeffizient P, sondern die Durchlässigkeit q angegeben, ohne die Werte auf Dickeneinheiten zu reduzieren. Nachfolgend die Durchlässigkeit einer 100 my dicken LDPE-Folie (Dichte 0,918 g/cm³) für verschiedene Gase und Dämpfe bei 23°C:
| Gas oder Dampf |
Durchlässigkeit cm³/m² x d x bar (DIN 53 380) |
| Stickstoff |
700 |
| Sauerstoff |
2.000 |
| Helium |
5.000 |
| Wasserstoff |
8.000 |
| Kohlendioxid |
10.000 |
| Schwefeldioxid |
40.000 |
| Ethylendioxid |
100.000 |
| Methylbromid |
300.000 |
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| Wasserdampf |
1g/m² x d (DIN 53122) |
Die Durchlässigkeit ist abhängig von der Dichte und der Dicke der Folie. Wir fertigen LDPE Folien ab einer Stärke von ca. 20 my bis annähernd 500 my, HDPE (Dichte ca. 0,95 g/cm³) in Stärken ab 7 my bis ca. 150 my.
Außer der Foliendicke und der Dichte beeinflussen die chemische Natur des Füllgutes, die Lagertemperatur und die Lagerungsdauer die Durchlässigkeit.
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