Limburg, 30. Dezember 2002

Der Preis der Nordseemarke „Brent“ lag zuletzt bei 30,78 Dollar je Barrel, in New York waren mehr als 33 Dollar zu zahlen. Die Preise bewegen sich somit auf höchstem Niveau seit gut zwei Jahren. Im Jahresvergleich ergibt sich eine Verteuerung um rund 30%.

 

 

Limburg, 27. Dezember 2002

Der fortdauernde Generalstreik in Venezuela hat am Freitag den Preis für Rohöl auf 30,35 Dollar je Barrel, den höchsten Stand seit 15 Monaten, getrieben. Dies ist der höchste Preis seit den Anschlägen in den USA vom 11.September 2001.

 

 

Limburg, 9. Dezember 2002

Nach seiner Spitze von Anfang September ist der Pries für Rohöl bis Mitte November konstant gesunken und erreichte seine Talsohle bei rund 22,50 Dollar pro Barrel. In den letzten 3 Wochen ist nun ein deutliches Ansteigen der Kurse zu verzeichnen und notierte heute in der Spitze bei 25,80 Dollar. Neben der weiterhin herrschenden Unsicherheit im Irak-Konflikt dürften wohl die Unruhen in Venezuela, immerhin der fünftgrößte Ölexporteur der Welt, mit ausschlaggebend für den Anstieg der Rohölpreise gewesen sein.

 

 

Limburg, 7. September 2002

Am gestrigen Freitag ist der Preis für die Rohölsorte „Brent“ auf mehr als 28 Dollar pro Barrel gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit 11 Monaten. Die Militär- und Politikexperten an den Märkten haben das Sagen.

 

 

Limburg, 27. August 2002

Der Sommer geht vorüber und die Diskussionen über einen Militärschlag gegen den Irak flammen wieder auf und treiben den Ölpreis wieder nach oben. Nachdem in der Vorwoche schon ein Preis von rund 26,50 Dollar pro Barrel zu zahlen war, stieg er in der zurückliegenden Woche noch mal auf rund 27,90 Dollar.

 

 

Limburg, 23. Juni 2002

Die Notierungen der Rohölpreise haben sich auf einem Preisniveau von 24 Dollar pro Barrel eingependelt. Gespannt blickt man auf das Treffen der OPEC am 26.Juni. Erwartet wird eine Beibehaltung der bisherigen Förderpolitik, wobei einzelne Mitglieder, insbesondere Venezuela, sich derzeit nicht an die vereinbarten Förderquoten halten. Die Nicht-OPEC Länder Norwegen und insbesondere Russland unterstützen die anfangs des Jahres getroffenen Vereinbarung einer gedrosselten Fördermenge ebenfalls nicht mehr.

 

 

Limburg, 9. Juni 2002

Der Ölpreis ist, aufgrund der Überschreitung der Förderquoten der OPEC Mitglieder, seit Ende Mai wieder unter Druck geraten. Dies dürfte aber nur eine kurzfristige Reaktion sein. Am Ölmarkt seien Angebot und Nachfrage Im ersten Quartal im Großen und Ganzen ausgeglichen gewesen, doch nun beginne die Versorgung schwieriger zu werden, so die Analysten.

 

 

Limburg, 20. Mai 2002

Knapp an die Marke von 30 Dollar pro Barrel ist der Preis für Rohöl letzte Woche gestiegen und die mittelfristige Tendenz zeigt weiter nach oben. Nach Berechnungen scheint Öl in den USA bald nicht mehr in dem Überfluss zur Verfügung zu stehen, wie dies bislang der Fall war.

 

 

Limburg, 5. Mai 2002

Die Preise für Rohöl blieben in den letzten Wochen relativ stabil, obwohl die Notierungen von Tag zu Tag teilweise recht heftig schwanken.

 

 

Limburg, 15. April 2002

Die Ölpreise haben in den vergangenen 2 Wochen deutlich nachgegeben. Von der Spitze her 27 Dollar pro Barrel fiel der Preis auf wieder unter 24 Dollar zurück. Es scheint sich nunmehr zu bewahrheiten, dass die zuletzt gestiegenen Preise rein spekulativer Art waren. Öl sei reichlich vorhanden und es zeichneten sich für die kurzfristige Zukunft keine Verknappungserscheinungen ab. Zudem hat die Fördermoral einiger OPEC Mitglieder, die der Verlockung der hohen Preise nicht widerstehen konnten, für zusätzliche Mengen am Weltmarkt gesorgt, die den Preis weiter unter Druck brachten.

 

 

Limburg, 3. April 2002

Inzwischen hat der Preis für Rohöl die Marke von 25 Dollar je Barrel überschritten. Vor dem Hintergrund eines möglichen Militärschlages gegen den Irak, macht sich nun auch die stärkere als zuletzt erwartete Erholung der Weltkonjunktur, im Preis für Rohöl bemerkbar.

 

 

Limburg, 17. März 2002

Die OPEC hat auf Ihrem Treffen in Wien keine neuen Beschlüsse gefasst. Der Ölpreis hält sich weiterhin auf hohem Niveau. Hintergrund ist immer noch ein möglicher Schlag gegen den Irak, doch rechnen manche Analytiker bald mir einem Sinken der Rohölpreise, da ein Militärschlag gegen den Irak im Sommer aus klimatischen Gründen keine optimalen Erfolgsaussichten mit sich brächte und somit eingestellt oder verschoben werden dürfte.

 

 

Limburg, 12. März 2002

Die Rohölpreise sind auch in der vergangenen Woche weiter gestiegen und nagen an der Linie von 24 Dollar pro Barrel. Die Pläne für einen Angriff auf den Irak, der etwa 5% des weltweiten Angebotes beisteuert, scheinen sich zu verdeutlichen.

 

 

Limburg, 3. März 2002

Nachdem sich in den letzten Wochen der Preis für Rohöl mehr oder weniger um die 20 Dollar pro Barrel bewegt hat, hat er in der vergangenen Woche deutlich auf knapp 23 Dollar zugelegt und erreichte den höchsten Stand seit vier Monaten. Hintergrund sind die Vermutungen eines Militärschlages der USA gegen den Irak. Während in den Medien noch diskutiert werde, seien die Vorbereitungen dafür schon weit vorangeschritten. Sollte es zu einem Schlag gegen den Irak kommen, stünden aus diesem Land 2,5 Mio. Fass täglich nicht mehr zur Verfügung. Es könnten zusätzlich sich andere Länder aus Solidarität dazu entschließen, Ihre Förderung zu drosseln. Der Ölmarkt verfolgt aufmerksam und kritisch die politischen und militärischen Entwicklungen und reagiert sensibel auf kleinste Hinweise einer Konkretisierung der Hinweise.

 

 

Limburg, 23. Januar 2002

Wieder deutlich unter 20 Dollar pro Barrel haben die Rohölpreise zuletzt notiert. Dies erfolgt zu einem Zeitpunkt, dass sich die um knapp 2 Mio. Fass täglich gedrosselte Fördermenge langsam an den Verbrauchermärkten bemerkbar machen müsste. Unter den Analysten herrscht eine zwiespältige Meinung. Zum Einen erwartet man einen weniger starken Verbrauchsanstieg als geschätzt, was ein Sinken der Rohölpreise mit sich brächte, zum Anderen könnte der Ölpreis rasch steigen, falls sich die US-Regierung zu militärischen Aktionen gegen den Irak entschließen sollte. Der Ölpreis könnte dann die Marke von 30 Dollar pro Barrel übersteigen.

 

 

Limburg, 8. Januar 2002

Die Preise für Rohöl haben sich in den letzten Tagen kräftig gefestigt. In New York wurde die Marke von 20 Dollar pro Barrel deutlich überschritten, die Nordseemarke „Brent“ kostete sogar gut 21 Dollar.

Die Maßnahmen der OPEC scheinen Wirkung zu zeigen.

 
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