Limburg, 21. Dezember 2003

Saddam Hussein ist inhaftiert. Aber der politische Alltag im Irak geht weiter und es wurden erneut Anschläge auf Ölanlagen verübt. Die Preise für Rohöl stiegen in New York auf gut 33 Dollar pro Barrel, die Nordseemarke „Brent“ wurde bei 30,30 Dollar notiert. Die stärker als erwartet gesunkenen Ölvorräte in den USA sorgten wieder für die steigenden Notierungen. Ein Allzeithoch erreichte der Euro im Vergleich zum Dollar. Nur noch gut 80 Euro-Cent waren für einen Dollar zu bezahlen.

 

 

 

Limburg, 7. Dezember 2003

Die Ölminister der OPEC-Staaten ließen wie erwartet auf ihrem Treffen am 4. Dezember die Förderquote unverändert, beschlossen aber gleichzeitig eine erneute Fördermengenkürzung beim nächsten Treffen am 10. Februar zu diskutieren. Allgemein war dieser Abschluss erwartet worden. Entsprechend notierte der Preis für Rohöl nahezu unverändert. In New York waren 30,80 Dollar pro Barrel zu zahlen, Nordseeöl der Marke "Brent" wurde zu 28,80 Dollar gehandelt.

 

 

Limburg, 27. November 2003

Die Notierungen für Rohöl gingen in den letzten Tagen zurück. Die Nordseemarke Brent war für unter 28 Dollar zu haben, in New York fielen die Preise kurzzeitig sogar auf unter 30 Dollar per Barrel zurück.

 

 

Limburg, 16. November 2003

Die Rohölpreise eilen von einem Hoch zum anderen. Die Lage an den Ölmärkten ist derzeit alles andere als klar und das Geschehen an den Handelplätzen ist nur schwer nachvollziehbar. Ohne begründete Neuigkeiten stiegen die Rohölpreise letzte Woche kontinuierlich in Richtung neuer Nachkriegshöchststände an. Hauptursache hierfür waren wohl Notkäufe spekulativ orientierter Marktteilnehmer, die in Optionsgeschäften auf fallende Preise gesetzt hatten und sich nun wieder eindecken mussten. In New York notieren die Preise bei rund 32,32 Dollar pro Barrel, in London kostet die Marke "Brent" rund 29,50 US-Dollar. Während die OPEC weiter vor einem Verfall der Rohölpreise warnt, wird gleichzeitig die offizielle Förderquote der OPEC durch ihre Mitglieder überschritten wird. Der Dollar fiel auf knapp 85 Euro-Cent.

 

Limburg, 8. November 2003

In New York notieren die Preise für Rohöl bei 31 Dollar pro Barrel, während die Nordseeöl der Marke „Brent“ in London für 29,10 Dollar zu haben ist. Der Dollar steht bei 86,80 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 25. Oktober 2003

Nahezu unverändert notieren die Preise für Rohöl. In New York sind 30,16 Dollar pro Barrel zu zahlen, in London war die Nordseemarke „Brent“ für 28,90 Dollar pro Barrel zu haben.

 

 

Limburg, 18. Oktober 2003

Der Preisanstieg beim Rohöl ist vorerst gestoppt. Die Notierungen lagen in New York bei 30,68 Dollar pro Barrel, die Nordseemarke "Brent" ist in London wieder für knapp 29 Dollar zu kaufen. Positive Rohölbestandsdaten aus den USA, ließen die Rohölpreise wieder nachgeben. Der Dollar erreichte einen Kurs um 0,86 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 12. Oktober 2003

Einen Zunahme des Weltölbedarfes aufgrund der wieder anziehenden Wirtschaften in den wichtigsten Bedarfsländern sowie schwache Lagerbestände in den USA und in Europa sind hauptverantwortlich für einen drastischen Anstieg der Rohölpreise in der letzten Woche. Zudem drosselt die OPEC bekanntlich ihre Förderung, um einem eventuellen Ölpreisverfall entgegenzuwirken. Die Notierungen lagen in New York zuletzt bei knapp 32 Dollar pro Barrel. In London stehen die Preise auf dem höchsten Niveau seit dem Irak-Krieg bei weit über 31 Dollar. Auch die US-Währung steigt wieder etwas an und liegt aber bei 0,85 Euro-Cent.

 

 

 

Limburg, 29. September 2003

Nach einem kurzen und schnellen Anstieg der Rohölpreise ist nun wieder Ruhe und Stabilität eingekehrt. Die OPEC Förderkürzung ist von den Ölmärkten relativ schnell und gut verarbeitet worden. Die Notierungen für Rohöl lagen in New York bei 28,16 Dollar pro Barrel, Nordseeöl "Brent" wird um 26,70 US-Dollar gehandelt. Der Dollar gibt weiter nach und notiert bei 0,87 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 25. September 2003

Völlig überraschend senkt die OPEC ihre offizielle Förderquote um 0,9 Millionen Barrel pro Tag auf 24,5 Millionen Barrel. Dies verkündeten die OPEC-Öl-Minister auf Ihrer gestrigen Sitzung in Wien. Begründet wurde die Entscheidung durch einen "destabilisierenden Effekt" durch die Wiederaufnahme der irakischen Öllieferungen und einer permanenten Ausweitung der Förderung durch die Nicht-OPEC-Staaten. In New York stieg die Rohölpreise prompt auf über 28 US-$ pro Barrel.

 

 

Limburg, 15. September 2003

Der in der Vorwoche begonnene Druck auf die Preise für Rohöl hat sich in der vergangenen Woche fortgesetzt. Die befürchteten Versorgungsengpässe in den USA sind vorerst von der Tagesordnung. In New York verbilligte sich Rohöl auf 28,27 Dollar pro Barrel, während Nordseeöl Brent in London auf 26,77 US-Dollar je Barrel nachgab. Der Arbeitskampf der Ölarbeiter in Nigeria scheint beendet und die Energieversorgungslage der USA scheint sich zu entspannen. Zusätzlich stiegen die Rohölförderungen der OPEC-Staaten im August etwas an, was hauptsächlich durch die irakischen Lieferungen bedingt war. Auf dem nächsten OPEC-Treffen am 24. September wollen die OPEC-Vertreter erneut über ihre Förderpolitik beraten. Auch der Dollar verlor an Boden und kostet derzeit rund 90 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 30. August 2003

Die Preise für Rohöl verharren auf weiterhin hohem Niveau bei rund 31,50 Dollar pro Barrel in New York und um 29,50 Dollar in London für die Nordseemarke „Brent“. Der Dollar kostet 91,50 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 11. August 2003

In New York liegen Preise für Rohöl derzeit bei 32,18 Dollar pro Barrel, während die Nordseemarke "Brent" für knapp 30 Dollar gehandelt wird. Die Rohölpreise verharren auf relativ hohem Niveau und erreichten neue Höchststände seit Ausbruch des Irak-Krieges Ende März diesen Jahres. Für den US-Dollar waren gut 88 Euro-Cent zu bezahlen.

 

 

Limburg, 05. August 2003

Öl der OPEC ist wieder teurer als vom Kartell selbst angestrebt. Ein Barrel kostete am vergangenen Freitag im Schnitt 28,21 Dollar gegenüber 27,52 Dollar am Tag zuvor. Die Organisation strebt einen Richtpreis zwischen 22 und 28 Dollar an. Weil die OPEC mit den hohen Ölpreisen zufrieden ist, hatten die Ölminister am letzten Donnerstag bei einer Sondersitzung in Wien die aktuelle Fördermenge von 25,4 Mio. Barrel am Tag unverändert gelassen. Trotz der neuen Preisspitze ist OPEC-Öl im Wochenschnitt billiger geworden. Ein Barrel kostete in der vergangenen Woche durchschnittlich 27,26 Dollar, in der Woche zuvor mussten durchschnittlich noch 27,50 Dollar gezahlt werden.

 

 

Limburg, 21. Juli 2003

Die Notierungen für Rohöl sind weiter gestiegen und lagen in New York bei knapp 32 Dollar pro Barrel, während Nordseeöl Brent weiterhin bei rund 29 Dollar liegt. Der Dollar zeigt sich stabil und notiert bei 88,75 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 14. Juli 2003

Die hohe Disziplin der Ölförderländer und die niedrigen Ölvorräte in den USA lassen den Rohölpreis auf das höchste Niveau seit vier Monaten steigen. In New York kletterten die Preise auf über 31 Dollar je Barrel, Nordseeöl der Marke "Brent" stieg auf rund 29 Dollar. Die OPEC-Produktion liegt derzeit um 125.000 Barrel pro Tag unter der offiziell beschlossenen Förderquote. Gleichzeitig bleiben die Lagerbestände in den Industrieländern auf sehr niedrigen Niveau und die Nachfrage aufgrund wirtschaftlicher Aufwärtstendenzen erhöht sich. Auch der Dollar ist wieder gestiegen auf 88,79 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 23. Juni 2003

In New York notiert Rohöl derzeit bei 29,50 Dollar je Barrel, die Nordseemarke "Brent" kostet ca. 27,00 Dollar pro Barrel. Der US-Dollar konnte sich etwas von seinen Tiefständen erholen und ist derzeit für 86,14 Euro-Cent zu haben.

 

 

Limburg, 12. Juni 2003

Die offizielle Förderquote der OPEC-Staaten bleibt vorerst unverändert. Dies beschlossen die OPEC-Erdölminister auf Ihrem Treffen in Quatar. Man wolle aber den Markt, vor allem wegen der bald wieder zu erwartenden Irak-Lieferungen, weiter kritisch beobachten. Das nächste Meeting ist am 31. Juli in Wien. Die Notierungen für Rohöl reagierten kaum auf diese Meldung.

 

 

Limburg, 9. Juni 2003

Am 11. Juni findet die nächste OPEC-Sitzung statt. Diskussionen über Förderkürzungen zur Stützung des Rohölpreises wird wieder das Hauptthema sein. Das von der OPEC angestrebte Preisziel von 22 bis 28 US-$ je Barrel wird derzeit aber eingehalten. In New York stiegen die Notierungen für Rohöl auf über 30 Dollar pro Barrel, während die Nordseemarke Brent bei ca. 27,50 Dollar gehandelt wurde. Auch der Dollar sorgt eher wieder für steigende Ölpreise - er legte auf 85,50 Euro-Cent zu.

 

 

Limburg, 25. Mai 2003

Wenig weltpolitische Impulse sorgen für konstante Rohölpreise. In London wird Rohöl der Marke "Brent" zu rund 26 Dollar pro Barrel, in New York notieren die Kurse bei rund 29 US-Dollar.Der Dollar strebt zu immer neuen Tiefständen. Er notiert bei rund 85,5 Euro-Cent.

 

 

Limburg, 4.Mai 2003

Die „Förderkürzungen“ bescherten der OPEC nicht die erhoffte Wirkung eines Anstiegs der Rohstoffpreise. Die Nordseemarke Brent lag bei rund 23,5 Dollar pro Barrel, während in New York mit ca. 25,5 Dollar gehandelt wurde.

Wie OPEC-Generalsekretär Alvaro Silva verlauten ließ, sei es zwar noch zu früh um über weitere Reduzierungen der Quoten zu sprechen, allerdings werde man die Märkte beobachten und bei Unterschreitung des unteren Zielwertes von 22 US-$ pro Barrel im Juni bei der nächsten OPEC-Sitzung auch handeln.

 

Auch die wieder aufflammenden Unruhen im Förderland Nigeria änderten nichts an den schwachen Notierungen. Dort wollen die Ölarbeiter ihrer Forderung nach mehr Lohn durch Streiks den nötigen Nachdruck verleihen. Weitere Preissenkende Faktoren sind die erwartete baldige Wiederaufnahme der irakischen Öllieferungen, sowie die weiterhin fehlenden Indikatoren für eine weltwirtschaftliche Konjunkturbelebung.

 

 

 

Limburg, 25. April 2003

Nach dem Ende der Kampfhandlungen im Irak hat sich die OPEC auf eine Drosselung ihrer Rohölproduktion geeinigt, um einem Preisverfall entgegenzuwirken.

 

 

Limburg, 25. März 2003

Ölpreis steigt wieder! Unerwartet heftige Gegenwehr der irakischen Armee und Unruhen in Nigeria haben die Ölpreise wieder in die Höhe schnellen lassen. In London stieg der Preis für die Nordseesorte Brent auf 25,74 Dollar / Barrel.

 

 

Limburg, 20. März 2003

Am 20. März. 2003 begann der Krieg gegen Saddam Hussein 90 Minuten nach Ablauf des US-Ultimatums - um 3:30 Uhr schlugen in Bagdad Raketen in ein Regierungsgebäude ein, in dem die USA Saddam Hussein vermuten.

 

Limburg, 19. März 2003

 

Der Preis für Öl der Sorte Brent für den Liefertermin Mai sank in London auf ein Drei-Monats-Tief von 26,40 Dollar / Barrel. Gründe dafür waren die Hoffnung auf einen kurzen Krieg im Irak und die Annahme, dass die Ölversorgung aus dem Nahen Osten kaum beeinträchtigt wird. Mit weiteren, fallenden Ölpreisen wird gerechnet.

 

Limburg, 17. März 2003

Am Freitag fiel der Preis für Rohöl in New York auf 33,85 Dollar je Barrel auf ein Fünf-Wochen-Tief. Am Vortag hatten die Notierungen auf Rohöl um mehr als zehn Prozent nachgegeben. Erst vor kurzem lagen die Notierungen noch bei knapp 40 Dollar. Eine mögliche Ursache für die Kursrückgänge sehen nicht wenige Analysten in der immer näher rückende Entscheidung im Irak-Konflikt, die Unsicherheit aus den Märkten nehmen könnte.

 

 

Limburg, 3. März 2003

Die weiterhin anhaltende Kriegsangst im Irak ließ den Rohölpreis in New York bis knapp an die 40 Dollar pro Barrel klettern. Dies war die höchste Notierung seit dem Einmarsch des Iraks in Kuwait im Oktober 1990. Zwischenzeitlich beruhigten sich die Märkte angesichts der angekündigten Zusammenarbeit Saddam Husseins bei der Raketenvernichtung. Neben den Kriegsängsten tragen auch sehr niedrige Lagerbestände, vor allem in den USA, zu dem anhaltend hohen Preisniveau bei derzeit um 37 $/Barrel bei.

 

 

Limburg, 5. Januar 2003

Der Rohölpreis zieht weiter an. Händler gehen davon aus, dass die in der vergangenen Woche verzeichneten Höchststände von rund 31,50 Dollar pro Barrel für die Nordseemarke „Brent“ und 33 Dollar in New York nicht nur getestet, sondern sogar überschritten werden. Die Streiks in Venezuela gehen unvermindert weiter.

 

 
Copyright © SOKUFOL FOLIEN GmbH