Limburg, 27.12.2005

Die Rohölpreise waren in den letzten Tagen eher stabil. Die Notierungen in New York lagen bei knapp 58 US$/Barrel, während Nordseeöl der Marke "Brent" für gut 56 Dollar gehandelt wurde.

 

 

Limburg, 16.12.2005

Die OPEC hat am vergangenen Montag eine Beibehaltung der aktuellen offiziellen Förderquote beschlossen. Die Rohölpreise stiegen danach deutlich an. In New York notieren die Preise bei knapp 61,00 US$/Barrel, Nordseeöl "Brent" wurde für knapp 59,00 US$ gehandelt. Auch die Ankündigung der OPEC einer Reduzierung des Ausstoßes auf einem Sondertreffen am 31.01.2006 in Wien zu diskutieren, sorgte an den Rohstoffbörsen für Kaufstimmung.

 

 

Limburg, 6.12.2005

Zum ersten Mal seit ca. vier Wochen nähern sich die Rohölnotierungen wieder der 60,00 US$ Marke in London wurde Nordseeöl "Brent" um 57,50 US$ gehandelt. Die längere Preisrückgangsphase scheint nun zu Ende zu gehen und der langfristige Ausblick an den internationalen Ölmärkten gewinnt wieder an Bedeutung. Der zeigt ein weiter sehr stark erwartetes Wachstum in China und Indien und lässt somit kaum Spielraum für weitere Kursrückgänge. In Europa verbessern sich die Konjunkturaussichten und sorgen in Zusammenhang mit der jüngsten Zinsanhebung durch die Europäische Zentralbank (EZB) für einen Euro, der gegenüber dem Dollar weiterhin sehr stabil auf einem Zwei-Jahres-Hoch notiert.

 

 

Limburg, 22.11.2005

Nachdem die Talfahrt der Rohölpreise in der vergangenen Woche aufgrund schlechter Lagerbestandsdaten, hoher Nachfrage und kalter Temperaturen gestoppt worden war, zeigt sich nun ein leichter Trend zu wieder steigenden Preisen. So sind in New York wieder über 58 US$/Barrel zu zahlen, Nordseeöl "Brent" kostet rund 56 US$. Marktteilnehmer begründen den erneuten Anstieg der Rohölpreise mit sehr kalt prognostizierten Temperaturen in weiten Teilen der USA.

 

 

Limburg, 5.11.2005

Die Notierungen für Rohöl sind letzte Woche auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Monaten gefallen. In New York waren 60,58 US$/Barrel, in London gut 58,00 US$ zu zahlen. Die in den letzten Tagen und Wochen sich abzeichnende Beruhigung und Erholung an den internationalen Rohstoffmärkten setzte sich auch in der jüngsten Vergangenheit weiter fort und führte bei allgemein ruhigem Handel zu sinkenden Preisen. Solide US-Lagerbestands-daten, eine gut voranschreitende Wiederinbetriebnahme der hurrikangeschädigten Raffinerien im Golf von Mexiko, sowie das Ende der Wirbelsturmsaison waren die Hauptursachen für die sehr erfreuliche Entwicklung. Daß die Preise nicht weiter einbrechen liegt daran, dass die allgemeine Nachfrage nach Rohöl und Ölprodukten, trotz langsam eintretender Einsparungstendenzen, wohl auch in den nächsten Jahren hoch bleiben dürfte. Das starke Wirtschaftswachstum in Ländern wie China und Indien, mit dem einhergehenden Einzug von Mobilität, wird einen "weit aufgedrehten Ölhahn" erfordern.

 

 

Limburg, 22.10.2005

Die Preise für Rohöl sind weiter gefallen. Die Notierungen in New York lagen bei 60,63 US$/Barrel, wobei aber schon die 60 US$ Marke teilweise unterschritten wurde. Für Nordseeöl "Brent" waren in London 58,48 US$ zu zahlen. Gute Lagerbestandsdaten aus den USA und das Ausbleiben einer weiteren Hurrikan-Katastrophe führten zu diesen fallenden Preisen.

 

 

Limburg, 10.10.2005

In der vergangenen Woche sind die Rohölpreise deutlich zurückgegangen In New York waren 61,84 US$/Barrel, in London waren für Nordseeöl der Marke "Brent" 59,21 US$ zu zahlen.

 

 

Limburg, 2.10.2005

Nach einem kurzen Preisrückgang, verursacht durch das Ausbleiben einer weiteren Naturkatastrophe durch den Hurrikan "Rita", kletterten die Preise für Rohöl wieder in Richtung der Rekordstände von Anfang September. In New York lagen die Notierungen bei 66,24 US$/Barrel, während in London Nordseeöl "Brent" bei 63,48 US$/Barrel gehandelt wird. Das Aufatmen nach den doch nicht ganz so schlimmen Folgen des Hurrikan "Rita" dauerte nicht lange und die Ölpreise legten wieder zu. Hauptursache sind nach wie vor Befürchtungen über eine Produktverknappung durch den Ausfall zahlreicher Ölverarbeitungsanlagen. Auch "Rita" verursachte eine Schließung von 16 Raffinerien, von denen die Hälfte immer noch außer Betrieb ist.

 

 

Limburg, 25.9.2005

Kaum sind die Auswirkungen von Hurrikan "Katrina" an den Ölmärkten einigermaßen verdaut, reißt der Hurrikan "Rita" den Handel hin und her und drängt sogar OPEC-Förderbeschlüsse in den Hintergrund. Aktuell werden in New York 64,19 US$/Barrel notiert, während für Nordseeöl "Brent" in London 62,44 US$ zu zahlen sind. Zur Wochenmitte waren die Preise zeitweise aber schon wieder in Richtung 70 Dollar-Marke unterwegs.

 

 

Limburg, 9.9.2005

Die durch den Hurrikan "Katrina" verursachte Preisexplosion bei Rohöl ist beinahe vollständig wieder abgebaut, die Notierungen liegen wieder auf dem Niveau vor der Naturkatastrophe. Derzeit liegen die Notierungen in New York bei gut 64 US$/Barrel, in London fielen die Preise für Nordseeöl der Marke "Brent" auf 62,84 US$.

 

 

Limburg, 30.8.2005

Der verheerende Hurrikan "Katrina" hat die Schließung einer Vielzahl von amerikanischen Ölförder- und Ölverarbeitungsanlagen verursacht und den Rohölpreis auf über 70 US$ getrieben. Aktuell werden in New York 70,50 US$/Barrel notiert, Nordseeöl "Brent" wird in London für gut 68 US$ gehandelt. Die Meldungen über das Ausmaß der Naturkatastrophe im Bezug auf das Ölgeschäft sind noch widersprüchlich, fest steht aber, dass die Ölindustrie in den betroffenen Gebieten für mehrere Wochen stillstehen wird.

 

 

Limburg, 19.8.2005

Die Rallye nach ständig neuen Höchstständen beim Rohölpreis nimmt kein Ende. In den vergangenen Tagen wurde mit 68 US$ / Barrel erneut eine Rekordmarke erreicht. Ein Ende scheint nicht absehbar. Obwohl die Rohölförderung seit Monaten auf vollen Touren läuft und die Vorratsdaten hier sehr gut sind, steigen die Preise aufgrund der nach wie vor mangelnden Raffineriekapazitäten weiter an. Ein zusätzlicher größerer Ausfall in der Rohölverarbeitung hätte fatale Folgen und so wird die Hurrikan-Saison von Marktteilnehmern und Analysten besonders kritisch betrachtet. Derzeit reicht eine sich abzeichnende Bedrohung der Ölbohrinseln im Golf von Mexiko und von Raffinerien an der Golfküste durch den Hurrikan "Katrina" verbunden mit gesunkenen Benzinvorräten, um den Ölpreis auf ein neues Rekordhoch zu treiben. Nährboden für die Jagd an den Ölmärkten liefert nach wie vor hauptsächlich China, das im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat rund 15 Prozent mehr Öl einführte.

 

 

Limburg, 12.8.2005

Der Ölpreis hat mit 66,11 US-Dollar ein neues Rekordniveau erreicht. Damit wurde die erst am Vortag mit 66,00 Dollar erreichte Rekordmarke übertroffen. Grund für den ungebrochenen Höhenflug ist Händlern zufolge neben den politischen Spannungen im Nahen Osten auch die ungebrochen hohe Nachfrage, mit der die US-Raffinerien kaum Schritt halten können.

 

 

Limburg, 5.8.2005

Die Preisgrenze von US $ 62,00 pro Barrel ist gefallen. Aktuell stehen in New York 62,31 US-Dollar pro Barrel auf den Kurszetteln, während in London die Nordseemarke Brent zu 61,07 US-Dollar gehandelt wird. Vor allem die Diskussionen um das iranische Atomprojekt sorgen wieder für Verunsicherung und lassen derzeit kaum Spielraum nach unten. Ganz im Gegenteil - die Notierungen scheinen sich stabil über der 60-Dollar-Marke zu etablieren. Zudem verstarb auch der saudische König Fahd, was zwar kein unmittelbares politisches Auswirken haben dürfte, aber die Märkte reagieren sensibel auf solche Nachrichten.

 

 

Limburg, 29.7.2005

Nachdem in den letzten Tagen die Rohölpreise leicht zurückgegangen waren, kletterten die Notierungen zum Ende der Woche wieder über die 60-Dollar-Marke. Aktuell stehen die Kontrakte in New York bei 60,57 US-Dollar pro Barrel, während in London ein Fass der Nordseemarke "Brent" für rund 59,40 US-Dollar gehandelt wird.

 

 

Limburg, 20.7.2005

Die Rohölpreise der vergangenen Wochen waren geprägt von einem stetigen Auf und Ab, wobei man sich an der jeweilige Nachrichtenlage orientierte. Die Preise bewegten sich aber immer um die Marke von US Dollar 60,00 / Barrel.

 

Limburg, 25.6.2005

Die 60-Dollar-Marke ist gefallen und wurde während des Freitags im Verlaufe des Handels zeitweise überschritten. Zum Handelsschluss standen in New York 59,84 US-Dollar pro Barrel auf den Kurszetteln, in London waren 58,36 Dollar für das Barrel "Brent" zu bezahlen. Kaum ist die neue Höchstmarke beim Rohölhandel erreicht, entstehen neue Diskussionen über den weiteren Verlauf der Ölpreise. 70, 80 oder gar 100 Dollar pro Barrel, die Spekulationen reichen weit und meist nur nach oben. Bekannt sind die Gründe dafür. Einem stetig steigenden Bedarf, vornehmlich aus Asien, stehen stagnierende, teils veraltete Verarbeitungskapazitäten gegenüber, die weiterhin Engpässe für die kommende Heizperiode befürchten lassen. Zwar ist von der Rohölseite noch keine Knappheit zu befürchten - ganz im Gegenteil, noch nie waren die erforschten Ölvorkommen so hoch wie zur Zeit - doch hilft dies wenig, wenn zu wenig in den Neubau von Raffinerien investiert wird.

 

Limburg, 21.6.2005

Der Ölpreis hat sich am Montag der historischen Marke von 60 Dollar genähert. Der Preis in New York stieg zeitweise auf 59,23 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Der Preis gab dann geringfügig auf 58,99 Dollar nach. In London kostete ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent 57,82 US-Dollar. In den vergangenen 30 Tagen ist der Ölpreis somit um gut zehn Dollar gestiegen. Zugleich stieg die Besorgnis über negative Folgen des Höhenflugs der Ölnotierungen für die Konjunktur. Da in den vergangenen Tagen der Euro gegen den Dollar an Wert verlor, müssen die Euro-Länder für das in Dollar gehandelte Öl mehr zahlen. Nach Ansicht des Hamburger Mineralölwirtschaftsverbands (MWV) treiben Spekulanten den Ölpreis hoch. Die Rohöl-Lagerbestände seien international nicht so niedrig, dass die Spekulationen gerechtfertigt seien. Einer der Gründe für den jüngsten Höhenflug ist die Sorge am Markt, dass die Raffinerien nicht in der Lage sein werden, die Benzinnachfrage im Sommer zu bedienen und gleichzeitig genügend Heizöl und Dieselvorräte für das Jahresende aufzubauen. Die US-Raffinerien sind bereits zu 97 Prozent ausgelastet. Die US-Ölförderung fällt seit Jahrzehnten. Die Versorgungslücke muss durch immer höhere Ölimporte gedeckt werden. Darüber hinaus belastet die angespannte Sicherheitslage im Ölland Nigeria den Markt.

 

 

Limburg, 18.6.2005

Die OPEC hat am 15.6.2005 eine Erhöhung der Fördermenge um 500.000 Barrel pro Tag verkündet. Die Lagerbestandsdaten in den USA sind wieder gestiegen. Und obwohl auch weiter nur eine schwache Nachfrage herrschte, stiegen die Rohölpreise in der vergangenen Woche trotzdem weiter stark an und erreichten neue Höchststände. In New York wurden 58,47 US-Dollar pro Barrel notiert, Nordseeöl der Marke "Brent" wurde in London mit 57,76 US-Dollar gehandelt.

 

Limburg, 10.6.2005

Auch in der vergangenen Woche blieben die Preise an den internationalen Ölmärkten weiter hoch. Derzeit wird in New York US-Dollar 53,54 pro Barrel notiert, in London müssen US-Dollar 52,67 für Nordseeöl "Brent" bezahlt werden.

 

 

Limburg, 4.6.2005

Die Rohölpreise in New York notieren aktuell bei 55,03 US-Dollar pro Barrel, in London stiegen die Notierungen für Nordseeöl "Brent" auf über 54 US-Dollar.

 

 

Limburg, 30.5.2005

Was sich letzte Woche bereits andeutete ist diese Woche letztendlich eingetreten, die Rohölpreise stiegen nach einem wochenlangen Preisrückgang teils kräftig an. So notierten die Preise in New York bei 51,85 US-Dollar pro Barrel, während die Kontrakte auf Nordseeöl "Brent" in London mit 50,70 Dollar notieren. Gleich zwei Meldungen sorgten für den Aufwärtstrend. Da waren zum einen die seit Wochen erstmals wieder gefallenen US-Lagerbestände, die zwar immer noch historisch auf einem sehr hohen Stand sind, aber in der jüngsten Vergangenheit trotzdem nicht zu einem starken Preisrückgang geführt haben. Zum anderen deuten die neuesten US Konjunkturzahlen auf ein weiteres Wachstum in den USA hin.

 

 

Limburg, 17.5.2005

Die Lagerbestände in den USA sind in den letzten 2 Wochen weiter gestiegen und führten somit weiter zu einem merklichen Rückgang der Rohölpreise. Die Notierungen in New York lagen bei 48,67 US-Dollar. Vergleichbar lagen die Preise für Nordseeöl "Brent" in London. Die US-Lagerbestände erreichten den höchsten Stand seit drei Jahren.

Dies ist zum einen darin begründet, dass die OPEC auf Hochtouren fördert, sich gleichzeitig aber das Wachstum der Weltwirtschaft etwas verlangsamt hat, was demzufolge einen Rückgang des Ölverbrauch mit sich brachte. Dabei darf auch nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Ölmärkte in den letzten Monaten von schlechten Nachrichten, wie Terroranschlägen, Ölarbeiterstreiks und Naturkatastrophen verschont blieben, die Rohölförderung also nahezu ungestört von statten gehen konnte.

 

 

Limburg, 2.5.2005

Die gestiegenen US-Lagerbestände sorgten letzte Woche dafür, dass der Ölpreis sich wieder der 50-Dollar-Grenze näherte. Die Notierungen lagen in New York bei 49,72 US-Dollar pro Barrel während in London noch über 51 Dollar gehandelt wurde. Bereits in den letzten Wochen stiegen die Ölvorräte in den USA stetig an, so dass sich diese mittlerweile auf dem höchsten Stand seit drei Jahren befinden. Mit fehlenden Raffineriekapazitäten versuchte man zu erklären, dass es trotzdem keinen Druck nach unten auf die Preise gab.

 

 

Limburg, 23.4.2005

Erstmals seit mehr als 2 Wochen stiegen die Preise für Rohöl wieder an. Die Rohöl-Notierungen in New York lagen bei 55,39 US-Dollar pro Barrel, in London stiegen die Kontrakte auf Nordseeöl "Brent" ebenfalls auf knapp 55 Dollar.

 

 

Limburg, 15.4.2005

Die Rohölpreise sind in der vergangenen Woche weiter gefallen. In New York sind nur noch 50,49 US-Dollar pro Barrel zu zahlen, während Nordseeöl "Brent" in London noch mit 51,61 Dollar pro Barrel gehandelt wird.

 

 

Limburg, 11.4.2005

Nachdem zuletzt neue Rekord-Höchststände erreicht wurden, sind die Rohölpreise in der vergangenen Woche erstmals seit langer Zeit wieder deutlich gefallen und lagen in New York bei 53,32 US Dollar pro Barrel. In London notierte Nordseeöl der Sorte "Brent" bei 52,89 US Dollar pro Barrel.

 

 

Limburg, 1.4.2005

Die Preise für Rohöl steigen weiter. Derzeit kosten in New York ein Barrel US Dollar 57,27, Nordseeöl "Brent" wird in London für 56,51 Dollar gehandelt. Der Grund für die steigenden Preise liegt in einer Studie von Goldman Sachs begründet. Das Investmenthaus sieht den Ölmarkt nämlich am Anfang einer Boomphase mit stark steigenden Preisen bis zu 105 Dollar pro Barrel. Grund ist die stark wachsende Nachfrage vornehmlich aus China.

 

 

Limburg, 16.3.2005

Die OPEC hat auf Ihrer heutigen Sitzung beschlossen, ab sofort 500.000 Barrel pro Tag mehr produzieren. Im Mai könne die Produktion dann noch einmal um 500.000 Barrel gesteigert werden. Man will durch diese Maßnahme versuchen, die Rekord-Ölpreise zu senken. Bisher lag die offizielle Förderquote bei 27 Millionen Barrel pro Tag, tatsächlich liefert die OPEC einschließlich des Irak jedoch zurzeit 29,5 Millionen Barrel täglich in den Markt. Experten rechnen deshalb nicht mit anhaltend sinkenden Preisen, da mit der Quotenerhöhung die OPEC nur das nachvollzogen hat, was sie derzeit ohnehin schon produziert. Es wird erwartet, dass die Entscheidung auf die Ölpreise vorübergehend beruhigend wirkt, ein Kollabieren des Rohölpreises wird allgemein nicht erwartet. Nach Bekanntwerden der OPEC-Entscheidung gaben die Ölpreise zunächst zwar geringfügig nach, um dann aber nach Veröffentlichung der neuesten Daten zu den US-Rohöllagervorräten auf neue Rekordstände zu springen. In New York sprang der Rohölpreis nach kurzzeitigem Rückgang kräftig auf 56,30 Dollar pro Barrel und damit deutlich über den am 25. Oktober 2004 verbuchten Rekord von 55,62 Dollar. Saudi-Arabien machte klar, dass es einen Ölpreis zwischen 40 und 50 Dollar anstrebt. Die auf Vorschlag von Saudi-Arabien und Kuwait beschlossene Erhöhung der Förderquote war während der Konferenz nicht unumstritten. Analysten gehen davon aus, dass der weltweite Bedarf an Rohöl in diesem Jahr angesichts der andauernden Hochkonjunktur in China um rund 1,8 Millionen Barrel pro Tag steigt. Mit Ausnahme Saudi-Arabiens und der Golfstaaten produzieren derzeit alle Ölförderländer an der absoluten Obergrenze ihrer Kapazität. Einige OPEC-Mitglieder fürchten jedoch, dass die bereits seit Monaten anhaltende Überproduktion mit dem Ende des Winters zu stark fallenden Preisen führen könnte. Die Minister vertagten erneut die Entscheidung über einen neuen „Richtpreis” für OPEC-Öl. Das längst von den Marktpreisen überholte bisher gültige Preisband von 22 bis 28 Dollar war von der OPEC- Konferenz im Januar ausgesetzt worden.

 

 

Limburg, 14.3.2005

Die Rohölpreise in New York sind leicht gesunken und notieren bei 54,43 Dollar pro Barrel, während für Nordseeöl "Brent" in London inzwischen 53,10 Dollar zu zahlen sind. Am 16.3. steht ein weiteres Treffen der OPEC an. Die Förderkürzungsdiskussion scheint kein Thema mehr zu sein, vielmehr steht nun eine Stabilisierung der Preise auf dem Programm.

 

 

Limburg, 4.3.2005

Eine hohe Nachfrage aufgrund der weiterhin kühlen Temperaturen auf der nördlichen Welthalbkugel sorgte auch in der vergangenen Woche für weiter stark anziehende Rohölpreise. In New York stiegen die Notierungen bis auf das Rekordniveau bei 55 Dollar pro Barrel. Nordseeöl der Sorte "Brent" kletterte in London auf ein neues Rekordhoch von 51,80 Dollar pro Barrel. Die noch vor kurzem geführten Diskussionen über Förderkürzungen sind kein Thema mehr. Aus OPEC-Kreisen sind mittlerweile sogar Stimmen zu hören, der Ölpreis könne bei größeren Förderausfällen kurzfristig auf 80 Dollar pro Barrel steigen.

 

 

Limburg, 24.2.2005

Die Preise für Rohöl verteuerten sich bis gestern in New York auf 51,29 Dollar pro Barrel. Bereits am Vortag war der Preis bereits um 5,8 Prozent hochgeschnellt. Unterstützung für die Preiserhöhungen kam zuletzt vom ungewöhnlich kalten Wetter in Nordamerika und Europa, das für eine höhere Nachfrage sorgte. In den vergangenen zwölf Monaten ist der Ölpreis 49 Prozent gestiegen. Der Preis dürfte weiter steigen, „sollte es im Mittleren Osten zu einer größeren Krise kommen, der Terrorismus in Saudi- Arabien oder im Irak aufflackern, die Probleme in Venezuela oder Nigeria zunehmen, oder die politischen Unsicherheiten in Rußland oder bei einem anderen großen Produzenten wachsen”, so die Analysten. Ein Preis von 60,00 Dollar im Laufe dieses Jahres wird allgemein erwartet.

 

 

Limburg, 12.2.2005

Die Rohölpreise stiegen zum Ende vergangener Woche an. In New York lagen die Notierungen bei gut 47 Dollar pro Barrel, nachdem sie zwischenzeitlich bis auf 45 Dollar zurückgefallen waren. Der Nordseemarke "Brent" wurde mit rund 45 Dollar gehandelt.

 

 

Limburg, 5.2.2005

Die Ölmärkte bleiben derzeit stabil und halten den Rohölpreis in einem Preisband zwischen 45 und 50 Dollar. Die OPEC sah auf Ihrer Tagung keinen Handlungsbedarf, die Fördermengen zu senken. Allerdings gibt es dazu 2005 wahrscheinlich auch keine Veranlassung, wenn der erwartete Nachfrageanstieg aus China sich realisiert und die seitens der OPEC befürchtete Ölschwemme, verbunden mit rapidem Preisverfall, auch dieses Jahr ausbleibt.

 

 

Limburg, 29.1.2005

Im Vorfeld der OPEC-Tagung am 30.1.2005 sind die Preise für Rohöl derzeit relativ stabil. Nordseeöl "Brent" wurde zu 44,95 Dollar pro Barrel, in New York wurde zu 47,18 Dollar gehandelt. Es wird erwartet, dass die OPEC die derzeitige Fördermenge beibehalten wird. Alles andere wäre eine Überraschung, da das Kartell mit dem derzeitigen Preisen wohl sehr zufrieden sein dürfte und die Nachfrageprognosen von verschiedenen Seiten nach oben korrigiert wurden. Ein Preisverfall, wie von der OPEC befürchtet, steht nicht zur Debatte.

 

 

Limburg, 15.1.2005

Die Rohölpreise sind weiter geklettert. In New York lagen die Notierungen bei 48,38 Dollar pro Barrel, während Nordseeöl "Brent" für knapp 45 Dollar gehandelt wurde.

 

 

Limburg, 10.1.2005

Die Notierungen für Rohöl stiegen in New York auf 45,43 Dollar pro Barrel, während gleichzeitig sich die Preise der Nordseemarke "Brent" auf 43,18 Dollar erhöhten. Der recht deutliche Rohölpreisanstieg kam angesichts eines stabilen Umfeldes überraschend.

 

 

Limburg, 3.1.2005

Zum Jahresende haben die Notierungen an den Rohölmärkten weiter nachgegeben. In New York notierte man 43,45 Dollar pro Barrel, Nordseeöl der Marke "Brent" kostete 40,46 Dollar. Trotzdem lag der Preisanstieg für Rohöl im gesamten Jahr 2004 bei mehr als 33 Prozent. Auch im Jahr 2005 werden wohl drei wesentliche Einflüsse die Märkte bestimmen: Da ist als Hauptfaktor sicherlich die weitere Entwicklung der Nachfrage in erster Linie aus China zu nennen. Das Land ist bereits heute der zweitgrößte Ölimporteur der Welt und wird auch 2005 mit zweistelligen Zuwachsraten die Märkte beeinflussen. Des Weiteren wird die politische Entwicklung in den wichtigen Ölförderländern, vor allem im Nahen Osten, von massiver Bedeutung sein. Der dritte entscheidende Faktor ist die Entwicklung des Dollars gegenüber dem Euro. Rohöl wird auch in Zukunft in Dollar gehandelt und so würde ein weiterer Anstieg des Eurokurses die Importe verbilligen. Nach den Rekordhochs des vergangenen Jahres werden für 2005 aber allgemein wieder sinkende Ölpreise erwartet. „Wir rechnen nicht damit, dass sich 2004 wiederholen wird“, sagte ein OPEC-Sprecher dem Berliner „Tagesspiegel“. Der Preis pro Barrel werde nach Einschätzung der Organisation zwischen 30 und 35 Dollar schwanken. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin rechne ebenfalls mit dieser Bandbreite. Schätzungen zufolge wird Öl aber weiterhin relativ teuer bleiben. Der Ölpreis hatte im Oktober - getragen von einer hohen Nachfrage aus China und den USA sowie der Angst vor Versorgungsausfällen - Rekordhochs erreicht. US-Rohöl kostete 55,67 Dollar pro Barrel, die Nordseesorte Brent 51,95 Dollar.

Der Euro verbrachte den Jahreswechsel auf Rekordniveau, es waren 73,78 Euro-Cent für einen Dollar zu bezahlen.

 
Copyright © SOKUFOL FOLIEN GmbH 2005 - 2010