18.12.2006
Der Beschluss der OPEC vom vergangenen Donnerstag, die Fördermenge ab Februar 2007 offiziell erneut zu kürzen, sorgte zwar für leicht steigende Notierungen, eine größere Reaktion blieb aber aus. WTI-Rohöl notiert bei rund US $ 63,00 pro Barrel, während die Nordseemarke Brent bei gut US $ 62,50 steht.


04.12.2006

Derzeit notieren die Kontrakte der US-Sorte "WTI" bei rund US $ 63,00 pro Barrel, "Brent" wird für US $ 64,50  gehandelt. Die US-Währung fiel auf den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2005.

 

27.11.2006

Turbulenzen am Devisenmarkt sorgen für steigende Rohölpreisnotierungen. Durch die Verbilligung des US-Dollar, werden Ölimporte für Länder aus anderen Währungsräumen günstiger, was die Nachfrage entsprechend belebt.
In den letzten Tagen verfiel der US-Dollar gegenüber dem Euro auf den tiefsten Stand seit Anfang 2005. Dagegen zogen im Gegensatz die Ölpreise an und überschritten dabei sogar wieder die US $ 60,00 Marke.


20.11.2006
Die sehr milde Witterung in den wichtigsten Verbrauchsregionen und die Zweifel an der Durchsetzung der Förderkürzung der OPEC-Staaten, bringen die Rohölpreise unter Druck.
Die Ölpreise verharren in diesen Tagen auf Jahrestiefstand, bei der Sorte WTI-Rohöl bei rund US $ 58,50 pro Barrel, die Nordseemarke Brent wird für US $ 58,40 gehandelt


6.11.2006
Erneute Unruhen und Angst vor Terroranschlägen in Nigeria, einem der wichtigsten Ölförderländer der Welt, sorgten für eine Wende am Rohölmarkt. Nach dem starken Preisrückgang in der letzten Woche, zogen die Rohölpreise zu Wochenschluss wieder an. So notiert WTI-Rohöl bei knapp US $ 59,00 pro Barrel, Nordseeöl "Brent" steht bei US $ 56,50.

 

30.10.2006
Die internationalen Ölmärkte scheinen sich nach den heftigen Preisausschlägen in den letzten Wochen, wieder zu beruhigen und sich bei US $ 60,00 einzupendeln. Aktuell notieren die Sorte "WTI" bei US $ 60,82 pro Barrel, Nordseeöl "Brent" wird für US $ 58,50 gehandelt.

 

12.10.2006 
An den internationalen Ölmärkten scheinen die Förderkürzungsbemühungen der OPEC zunehmend auf Skepsis zu stoßen, was die Rohölpreise wieder ins Rutschen bringt. Derzeit notieren die Sorte "WTI" mit US $ 57,75 nahe am tiefsten Stand des Jahres, während für Nordseeöl der Marke "Brent" derzeit gut US $ 58,00 pro Barrel zu bezahlen sind.

 

02.10.2006

Kaum war diese Woche die 60-Dollar-Marke beim Rohölpreis kurzzeitig nach unten durchbrochen, trat die OPEC auf den Plan und allein die Ankündigung einiger Mitgliedstaaten, die Fördermengen zu reduzieren, ließ die Preise deutlich anziehen. Aktuell notieren die November-Kontrakte auf WTI-Rohöl wieder bei über US $ 63,00 pro Barrel, während Nordseeöl "Brent" für rund US $ 61,50 Dollar gehandelt wird.


27.09.2006

Der starke Rückgang der Rohölpreise scheint zumindest vorerst gestoppt. Die Öl-Futures pendeln seit Tagen um die 60-Dollar-Marke, ein nachhaltiger Durchbruch gelang trotz weiterhin guter Nachrichtenlage bisweilen aber nicht. Die Kontrakte auf WTI-Rohölnotieren aktuell bei US $ 62,90 pro Barrel, während Nordseeöl "Brent" für knapp US $ 61,00 Dollar gehandelt wird. Kaum war die 60-Dollar-Marke kurzzeitig nach unten durchbrochen, meldete sich der OPEC-Präsident Edmund Daukoru zu Wort und forderte Maßnahmen zur Eindämmung des "Preisverfalls". Dabei ist es noch gar nicht so lange her, als man sich in OPEC-Kreisen auf einen Zielpreis von ca. 30 Dollar pro Barrel einig war.


11.09.2006
Die Ölmärkte fielen in den letzten Tagen auf den tiefsten Stand seit Anfang April. So werden die aktuellen Kontrakte auf WTI-Rohöl derzeit für rund US$ 66,00 pro Barrel gehandelt, während die Marke "Brent" in London an der IPE bei gut US$ 63,00 notiert.


14.08.2006
Der durch eine UN-Resolution angeordnete Waffenstillstand zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah sorgt auch für eine Stabilisierung an den internationalen Ölmärkten. Derzeit liegen die Notierungen auf WTI (West Texas Intermediate)-Rohöl bei US $ 74 Dollar pro Barrel, während die Futures auf die Nordseemarke "Brent" bei Kursen um 75,80 US-Dollar pro Barrel gehandelt werden.


31.07.2006
Trotz der jüngsten Eskalation im Kriegsgebiet des Nahen Ostens, bleiben die Rohölpreise vorerst stabil.
Aktuell stehen die Futures auf WTI-Rohöl im asiatischen Handel bei rund US $ 73,00 pro Barrel, ebenso wie die Kontrakte der Nordseemarke "Brent".


17.07.2006
Die durch den Nahost-Konflikt ausgelöste Rekordrallye an den internationalen Ölmärkten geht weiter. Derzeit notieren die Rohöl-Futures der US-Sorte "WTI" bei 77,50 US-Dollar pro Barrel, in London an der IPE (International Petroleum Exchange) pendeln die Kontrakte auf Nordseeöl "Brent" um die 76-Dollar-Marke. Angesichts der sich weiter verschärfenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der im südlichen Libanon vorherrschenden Hisbollah, rechnen viele Marktexperten nach wie vor mit einem baldigen Erreichen der 80 US $- Marke bei den Rohölpreisen. Ein Hineinziehen weiterer Staaten in den Konflikt, könnte die Stabilität des gesamten Nahen Ostens weiter schwächen und im Extremfall auch eine Ölkrise auslösen.
Entsprechend nervös verhalten sich die Märkte, die ja bereits seit Jahresbeginn unter dem Negativeinfluss des Iran-Konflikt stehen.

 

08.07.2006

Gegen Wochenmitte erreichten die Rohöl-Futures mit 75,78 US-Dollar pro Barrel im New Yorker Handel zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch, bröckelten aber am Freitag nach Gewinnmitnahmen wieder etwas ab.

Aktuell notieren die Kontrakte auf WTI-Rohöl bei 73,86 US-Dollar, während in London für die Nordseemarke "Brent" gut 72 Dollar gezahlt werden müssen. Der Dollar zeigt sich bei Werten um 78 Euro-Cent wieder deutlich gedrückt.

Erneut werden die geopolitischen Risiken als Hauptgrund für die jüngste Rekordfahrt der Ölpreise angeführt.
Denn zum Atomkonflikt mit dem Iran kommen nun auch wieder Drohgebärden aus Nordkorea, wo Raketentests durchgeführt wurden, was den UN-Sicherheitsrat zu einer sofortigen Dringlichkeitssitzung veranlasste.
Nicht wenige Marktexperten halten das Erreichen der 80-Dollar-Marke bereits in der kommenden Woche für durchaus möglich, einige sogar für wahrscheinlich.
Und das, obwohl die Ölvorräte komfortabel hoch sind und die Öl-Infrastruktur im Golf von Mexiko von Hurrikans bisher verschont blieb bzw. nicht bedroht wird.
Lediglich der sehr hohe us-amerikanische Benzinverbrauch im Juni kann als belastender, fundamentaler Faktor gesehen werden.

 

 
22.6.2006

Sehr stabil zeigen sich derzeit sowohl die internationalen Rohöl-, als auch die hiesigen Heizölpreise. Der seit Monaten anhaltende Seitwärtstrend scheint voll im Takt zu sein.

Aktuell notieren die Rohöl-Futures auf die Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit 70,50 US-Dollar pro Barrel wieder deutlich über der 70-Dollar-Marke, während an der International Petroleum Exchange (IPE) in London Nordseeöl "Brent" für 68,45 Dollar gehandelt wird. Leicht schwächer zeigt sich der US-Dollar bei Werten um 79 Euro-Cent.

Die gestern vom DOE (Department of Energy) veröffentlichten US-Öllagerbestände wiesen zwar durchweg einen Anstieg aus, die Marktteilnehmer erwarteten wohl aber mehr, oder wurden durch die gegenteiligen Aussagen des American Petroleum Institute (API) verunsichert. Jedenfalls zogen die Preise nach Bekanntgabe an, wohl auch unterstützt durch gute US-Konjunkturdaten, die auf ein weiter robustes Wachstum der US-Wirtschaft, mit entsprechend hohem Energiebedarf hindeuten.
Zudem verschlechtert sich auch im Iran-Konflikt die Stimmung wieder, nachdem der iranische Präsident die Prüfung des Angebotes der internationalen Staatengemeinde zur Beilegung des Atomstreits bis Mitte August angekündigt hat. US-Präsident George W. Bush drängt hingegen auf eine schnelle Antwort, die in Wochen und nicht in Monaten gefunden werden muss.
Fundamental lässt die weiterhin sehr robuste Nachfrageentwicklung nur wenig Spielraum für deutlich nachgebende Preise, so dass schlechte Nachrichten wie z. B. aufziehende Hurrikans, wohl schnell und deutlich Gehör finden und zu steigenden Preisen führen werden.

 

 

06.06.2006

Im Falle eines Militärschlages gegen den Iran hat dieser nun erstmals offen mit einer Gefährdung der weltweiten Energieversorgung gedroht. Die Ölmärkte reagierten daraufhin mit steigenden Notierungen.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte auf WTI-Rohöl bei 72,20 US-Dollar pro Barrel, während die Futures auf Nordseeöl "Brent" für gut 71 Dollar gehandelt werden. Der Dollar gab wieder etwas auf Werte um 77,4 Euro-Cent nach.

Seit Monaten stehen nun die internationalen Ölbörsen im Banne des Iran-Konflikt und ein Ende ist leider nicht in Sicht.
Die Marktteilnehmer befürchten bei einem Wegfall der iranischen Öllieferungen, verursacht durch eine militärische Auseinandersetzung oder Wirtschaftssanktionen, eine starke Unterdeckung des Ölmarktes, was die Preise extrem steigen lassen würde.
Bisher wurde seitens des Iran, der das viertgrößte Ölförderland der Welt ist, ein willkürliches Zudrehen des Ölhahnes stets dementiert. Nun wurde die Drohung seitens des geistlichen Oberhauptes Ajatollah Ali Chamenei offen ausgesprochen, was zwar an der objektiven Sachlage nichts ändert, aber das Krisenszenario wieder verstärkt ins Bewusstsein bringt.
Zusätzlich gibt es neue Meldungen aus Nigeria, wo angeblich erneut acht ausländische Ölarbeiter von einer Ölplattform entführt worden sind.
Da gerät die aktuell gute Versorgungslage bei den Börsianern schnell in den Hintergrund, zumal mittlerweile auch die "Hurrikan-Saison" angebrochen ist.

 


18.5.2006

Sorgen um ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum und relativ gut ausgefallene Lagerbestandsdaten sorgen dafür, dass die Ölpreise auch zur Wochenmitte weiter nachgeben.

So notieren die Futures auf WTI-Rohöl aktuell bei 68,40 US-Dollar pro Barrel, während Kontrakte auf Nordseeöl "Brent" in London für rund 68,80 Dollar gehandelt werden. Neue Zinsphantasien haben den Dollar gestärkt und die Kurs auf 78,5 Euro-Cent getrieben.

Der stetig gestiegene Ölpreis hat nun auch an den Börsen seine Spuren hinterlassen, die Aktien müssen derzeit empfindliche Kurseinbrüche hinnehmen. Schuld daran ist die stark gestiegene Inflation, die u.a. durch die hohen Rohstoffkosten getrieben wird und nun wohl weitere Zinsanhebungen erforderlich macht, was ja bekanntlich Gift für die Börsen ist.
Ebenso wird ein sich abschwächendes weltweites Wirtschaftswachstum erwartet, das die Nachfrage nach Rohöl bremsen dürfte, was dazu führte, dass einige Rohstoffspekulanten die Wette auf weiter steigende Ölpreise wohl vorerst aufgegeben haben.
Zudem stiegen die US-Benzinbestände im allgemeinen Rahmen der Erwartungen erneut leicht an, was auch kurzfristig Druck von den Ölmärkten nimmt.
Bleibt als grosser Belastungsfaktor weiterhin der Iran-Konflikt, in dem es aber leider immer noch keine Annäherung zu geben scheint.

 

 

11.05.2006

Obwohl die gestern veröffentlichten Lagerbestandsdaten aus den USA erneut besser als erwartet ausgefallen sind, stiegen die Öl-Futures am Abend zu Börsenschluss noch mal kräftig an.

Aktuell notieren die Kontrakte auf WTI-Rohöl bei rund 72,50 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl "Brent" wird in London nahe der 73-Dollar-Marke gehandelt. Der Dollar erholt sich im Verhältnis zum Euro auf Werte um 78,8 Euro-Cent.

Fundamentale Gründe sind für den jüngsten, deutlichen Preisanstieg nicht auszumachen.
Im Atom-Konflikt mit dem Iran gibt es keine richtungweisenden Neuigkeiten, die Lagerbestände stiegen - wie schon in der Vorwoche - erneut an und auch sonst gab es am Ölmarkt keine belastenden Nachrichten.
Hingegen ist ein sich verstärkender allgemeiner Trend zu Investitionen in Rohstoffwerte feststellbar. Gold erreichte mit über 700 US-Dollar pro Feinunze ebenso neue Rekordwerte wie Kupfer oder eben auch vor einigen Wochen Rohöl. Nach dem Motto "the trend is your friend" investieren auch immer mehr Privatanleger in Rohstoffpapiere bzw. Rohstoff-Fonds, was die Spekulationsblase immer weiter anwachsen lässt.
Natürlich gibt es mit dem stetigen Nachfrageanstieg hier auch einen fundamentalen Hintergrund, doch ob der ausreicht, um diese Hausse auch noch mittelfristig zu nähren, darf bezweifelt werden. Denn die hohen Ölpreise werden sich zwangsläufig - auch über ein Ansteigen der Inflation und damit einhergehenden Zinserhöhungen - auf das weltweite Wirtschaftswachstum auswirken, was dann wiederum die Nachfrage bremsen und die Preise ins Rutschen bringen dürfte.
Aber noch scheint der Trend intakt zu sein und es gibt aufgrund der ungelösten politischen Probleme keinen Grund für die Anleger, aus den Investments auszusteigen.

  

02.05.2006

Nach der Gegenreaktion und dem Durchatmen der Märkte in der vergangenen Woche, steigen die Ölpreise aufgrund des sich zuspitzenden Iran-Konfliktes zu Wochenbeginn weiter an und nähern sich wieder den Rekordständen vom 21. April.

Aktuell stehen die Kontrakte auf WTI-Rohöl bei 73,75 US-Dollar pro Barrel, während Nordseeöl der Marke Brent für knapp 74 Dollar gehandelt wird. Der Dollar verlor massiv an Boden und hat die 80-Cent-Marke deutlich nach unten durchbrochen.

Nachdem das Ultimatum des Weltsicherheitsrates an den Iran, die Uran-Anreicherung bis Ende April einzustellen, wohl ohne Ergebnis abgelaufen ist, befürchten viele Marktteilnehmer nun eine Verschärfung des Konfliktes.
Die nächsten Schritte könnten wirtschaftliche Sanktionen oder gar ein militärisches Eingreifen sein.
Beides würde sicher eine Einschränkung der Ölexporte des Iran zur Folge haben, was an den Ölmärkten angesichts der nach wie vor sehr robusten Nachfrage wohl zu weiteren, extremen Preisanstiegen führen würde.
Dieses Szenario wird an den Börsen mit einem - bereits viel diskutierten -Risikoaufschlag abgebildet, der sich nur bei deutlicher Entspannung der politischen Lage wieder auflösen wird

 
24.04.2006
Nach der Ölpreis-Rallye der vergangenen Tage und Wochen, die beinahe täglich neue Rekordstände hervorbrachte, deutet vieles darauf hin, dass an den Börsen nun erstmal Gewinne mitgenommen werden und sich die Lage kurzfristig etwas entspannen könnte.

Aktuell pendeln die Rohöl-Futures, sowohl der Sorte "WTI" also auch der Nordseemarke "Brent", aber weiterhin um die 75 Dollar pro Barrel. Erneut ein wenig schwächer präsentiert sich der US-Dollar bei Werten von 80,7 Euro-Cent für einen "Greenback".

Die hohen Ölpreise waren auch Thema auf dem G7-Treffen vom vergangenen Wochenende, wo zur Erforschung neuer Ölvorkommen, verstärkten Investitionen in Ölverarbeitungskapazitäten und auch zu einem effizienteren und sparsameren Umgang mit Energie aufgerufen wurde.
Es wird befürchtet, dass sich die enorm gestiegenen Energiepreise schon bald auf das weltweite Wirtschaftswachstum auswirken könnten.

  

20.04.2006
Die Rekord-Rally am Rohölmarkt geht weiter. Sorgen über eine Eskalation im Iran-Konflikt und eine Benzinverknappung in den USA, sorgen für beinahe täglich neue Rekordstände.

Aktuell notieren die Futures auf WTI-Rohöl bei gut 72 US-Dollar pro Barrel, während Nordseeöl der Marke "Brent" mittlerweile für knapp 74 Dollar gehandelt wird. Die US-Währung verlor deutlich an Wert und kostet nur mehr rund 80,9 Euro-Cent.

Auslöser für die jüngsten Preissteigerungen waren erneut sehr stark gefallene Benzinvorräte in den USA, die laut dem amerikanischen Energieministerium im Vergleich zur Vorwoche um enorme 5,4 Millionen Barrel zum siebten Mal in Folge gefallen sind. Auch die Vorräte an Mitteldestillaten, wie Heizöl und Diesel und Rohöl sind entgegen den Erwartungen geschrumpft.
Zudem spitzt sich die Lage im Iran-Konflikt, auch durch die Äußerungen von US-Außenministerin Rice, im Notfall auch ohne UN-Zustimmung gegen den Iran vorgehen zu wollen, weiterhin zu. Eine friedliche Lösung wird immer unwahrscheinlicher, was sich äußerst belastend auf die Ölmärkte auswirkt.
Und auch in Nigeria flammen die Unruhen immer wieder aufs Neue auf, so dass die Exportleistung massiv beeinträchtigt ist.
Iran ist der viert größte Ölexporteur der Welt und auch Nigeria befindet sich unter den "TopTen".

Lediglich der fallende Dollarkurs steuert für uns Europäer gegen die hohen Ölpreise. Die zum Erliegen kommende Zinsphantasie in den USA sorgt dafür, dass der Euro an Wert zulegt, was die Ölimporte verbilligt.

 

13.04.2006
Erneut stark gefallene US-Lagerbestände bei Mitteldestillaten und permanente Provokationen des Iran gegenüber der westlichen Welt sorgen dafür, dass die Ölpreise das höchste Preisniveau in diesem Jahr erreicht haben.

Die Kontrakte auf die Rohöl-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stehen aktuell bei 68,30 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl "Brent" notiert in London bei 69 Dollar. Die US-Währung wird weiter für Werte um 82,5 Euro-Cent gehandelt.

Die gestern veröffentlichen US-Lagerbestände können durchaus unterschiedlich bewertet werden.
Da sind zum einen die historisch weiter sehr hohen Rohöl-Vorräte, die sicher auch etwas Druck von den Märkten nehmen.
Auf der anderen Seite verringerten sich Bestände bei den Endprodukten Benzin, Diesel und Heizöl erneut deutlich, ebenso die Kapazitätsauslastung der Raffinerien.
Angesichtes der bevorstehenden "Driving Season" in den USA und der anschließend anstehenden Bedrohung durch Hurrikans, sehen viele Marktteilnehmer aber gerade dies sehr kritisch.
Zudem kann auch die gute Rohölversorgung wegen drohender Lieferausfälle im Falle einer Eskalation im Iran-Konflikt nicht als nachhaltig bezeichnet werden.
So sehen einige Ölexperten einen Anstieg bis auf die 100-Dollar-Marke als realistischer an, als einen Rückgang unter 60 US-Dollar pro Barrel, wobei dies natürlich eng im Zusammenhang mit der politischen Entwicklung im Nahen Osten gesehen werden muss.

 

30.03.2006
Ein kräftiger Sprung nach oben war in den letzen beiden Tage an den internationalen Ölmärkten zu verzeichnen. Die anhaltend hohe Nachfrage in Verbindung mit drohenden Lieferausfällen schürten erneut die Angst vor Versorgungsengpässen.

Aktuell notieren die Futures auf WTI-Rohöl bei gut 66 US-Dollar pro Barrel, während die Kontrakte auf Nordseeöl der Marke "Brent" für rund 65,50 Dollar gehandelt werden. Der Dollar wird weiter für rund 83 Euro-Cent gehandelt.

Die gestern vermeldeten US-Lagerbestände trugen nicht unbedingt zur Beruhigung der sehr angespannten Ölmärkte bei.
Zwar stiegen die Bestände an Rohöl etwas stärker als erwartet, dafür gab es einen sehr kräftigen Rückgang bei Benzin, und das vor der in den USA anstehenden "Driving Season".
Auch die vor so eben veröffentlichte Erklärung des Weltsicherheitsrates, in der der Iran ohne Drohung von Sanktionen aufgefordert wird, die Urananreicherung innerhalb 30 Tagen einzustellen, wird das Problem nur weiter in die Zukunft verschieben.
Derweilen halten die Anschläge auf Ölförderanlagen in Nigeria unvermindert an, hohe Lieferausfälle sind die Folge.

 

10.3.2006

Nach dem OPEC-Beschluss vom 8.3., die Fördermengen vorerst nicht zu kürzen und den relativ gut ausgefallenen Lagerbestandsdaten aus den USA, sind die Rohölpreise, nach den moderaten Steigerungen der letzten Wochen, wieder etwas gefallen. Aktuell liegen die Notierungen in New York auf Rohöl der Sorte "WTI" wieder knapp über der 60,00 US$-Marke. Es gab keine Überraschung vom OPEC-Treffen in Wien. Die offizielle Fördermenge von 28 Millionen Faß pro Tag wird auch in Zukunft beibehalten.

 

 

20.02.2006

Nach einer Meldung des US-Amerikanischen Energieministeriums über steigende Lagerbestände, fielen in New York die Rohölpreise zunächst unter die 60,00 US$-Marke, um dann nach einer gegenteiligen Meldung vom American Petroleum Institute (API) wieder deutlich anzusteigen. Aktuell notieren die Kontrakte auf die Sorte "West Texas Intermediate" bei gut 61,00 US$/Barrel, in London notiert Nordseeöl "Brent" bei knapp 59,00 US$.

 

 02.02.2006

Aktuell notieren die Rohölpreise in New York bei rund 67,00 US$/Barrel, während in London ein Barrel der Sorte "Brent" für gut 65,00 US$ gehandelt wird.

  

24.01.2006

Die Preise für Rohöl an den internationalen Börsen bewegen sich unaufhaltsam in Richtung neuer Höchststände. Kontrakte auf die US-Sorte "WTI" werden in New York für rund 68,50 US$/Barrel gehandelt, Nordseeöl "Brent" kostet 66,00 US$ in London. Am Ölmarkt herrscht derzeit alles andere als ein Mangel an negativen Einflussfaktoren.

Neben der alles bestimmenden Krise um das iranische Atomwaffenprogramm und den weiter anhaltenden Unruhen in Nigeria, kommen nun auch noch extrem tiefe Temperaturen in Mittel- und Osteuropa hinzu.

 

08.01.2006

Es geht wieder aufwärts geht es mit den Preisen für Rohöl. Derzeit sind in New York rund 64,50 US$/Barrel zu zahlen, Kontrakte auf die Nordseemarke "Brent" werden für gut 63,00 US$ gehandelt. Dies ist der höchste Stand seit fast drei Monaten. Es deutet vieles darauf hin, dass auch im Laufe dieses Jahres die Rohölpreise weiter steigen werden. Zu der Grundproblematik der stark anziehenden weltweiten Nachfrage - das Wirtschaftswachstum für China wird laufend nach oben korrigiert - kommen wieder einige politische Unsicherheitsfaktoren hinzu. Der Nahe Osten bleibt weiterhin ein Pulverfass. Zudem hat der Streit um die russischen Erdgaslieferungen in die Ukraine nicht unbedingt das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Ölexporte Russlands gestärkt, das mit zu den wichtigsten Förderländern der Welt zählt. Auch in Nigeria und Venezuela ist jederzeit mit politischen Unruhen zu rechnen. Diese Faktoren sorgen zusammengefasst dazu, dass immer mehr Marktteilnehmer auf weiter steigende Preise setzen und die kurzfristig durchaus positiven Themen wie gute Lagerbestände und milde Temperaturen in den Hintergrund gedrängt werden.

 
Copyright © SOKUFOL FOLIEN GmbH 2005 - 2010