EVA Folien

Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (Kurzzeichen EVAC, früher auch EVA) sind aus Ethylen und Vinylacetat hergestellte Copolymere.

Man nennt die Beutel auch Schmelzbeutel, da sie einen niedrigen Schmelzpunkt haben.

Wir fertigen drei verschiedene Qualitäten mit Schmelzpunkten von 59°C bis 105°C.
 

  1. Chemische und physikalische Eigenschaften von EVA:
  • EVA ist als Granulat
  • wässrige Dispersion
  • Pulver
  • aber auch als Folienmaterial erhältlich.
  • Der Kunststoff hat eine hohe Wärme- und gute Alterungsbeständigkeit.

Anwendung finden die Beutel in der Herstellung von eingefärbtem PVC, in der Reifenindustrie, usw. 

Verfahren zur Herstellung von EVA

Das Verfahren zur Herstellung von EVA entspricht weitgehend dem zur Herstellung von PE-LD. Die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten können jedoch stark mit dem Anteil an copolymerisiertem Vinylacetat variiert werden.

Vinylacetat-Anteile bis 7 % werden fast ausschließlich zur Eigenschaftsverbesserung (insbesondere Erhöhung der Bruchdehnung) von Folien eingesetzt. Etwa die Hälfte der EVA-Produktion entfällt hierauf.

EVA mit einem Vinylacetat-Anteil von 7 bis 18 % wird oft auch als ausschließliches Material für Spezialanwendungen eingesetzt. 

Beispiele sind kälteunempfindliche herausziehbare Ausgießer von Kanistern, Folien für Landwirtschaft und Gartenbau, Einschweißfolien (Bürobedarf, Solarmodule), Duschvorhänge, Fußbodenbeläge, Dachbahnen und Elektro-Kabel. Die darüberhinausgehende Klasse von EVA mit bis zu 28 % Vinylacetat wird überwiegend als Schmelzklebstoff verwendet, der wiederum bei sehr hochwertigem Tuft-Teppich oder Nadelvliesstoffen zur Fasereinbindung oder bei der Buchherstellung zur Klebebindung eingesetzt werden kann.

Bei Vinylacetat-Anteil über 30 bis hin zu 90 % entsteht ein kautschukähnliches Elastomer. Es wird vorwiegend für Schuhsohlen oder als Polyblend zusammen mit anderen Elastomeren verwendet. Quelle:Wikipedia